Grundschule Clausthal

Grundschule Clausthal

Eine Schule auf der Höhe

Grundschule Clausthal

Eine Schule auf der Höhe

Computer-Konzept

1. Lernen mit dem Computer in der Grundschule
Medien sind zum selbstverständlichen Arbeitsmittel und Lernmedium in der Grundschule geworden. Das Lernen mit neuen Medien ist ein wesentlicher Bestandteil zur Qualitätssicherung und Entwicklung von Unterricht. Im Rahmen ihrer Schulprogrammarbeit hat die Grundschule Clausthal ein Konzept zur Vermittlung von Medienkompetenz erstellt. Dieses Konzept sollte regelmäßig überprüft und aktualisiert werden.

2. Zielvorstellung der Medienkompetenz (PC) der Grundschule Clausthal
  • Schülerinnen und Schüler sollen Grundlagen im Umgang mit dem Computer erlernen. (Curriculum)
  • Schülerinnen und Schüler sollen erlernen, sich Informationen über das Internet zu beschaffen und über das Internet zu kommunizieren. (Curriculum)
  • Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit erlangen, mit dem Computer und dem Internet kritisch umzugehen. (Curriculum)
  • Schülerinnen und Schüler sollen selbstständig ihr Wissen mit Lernprogrammen festigen und vertiefen.
  • Im Lehrerkollegium soll Medienkompetenz geschaffen werden.
  • Die Arbeit am Computer soll integrativer Bestandteil des Förder- und Forderkonzeptes sein.
  • Die Schule soll sich mit einer Homepage im Internet präsentieren, in Zukunft auch mit Schülerbeiträgen.
Ziel eines Einsatzes von PC-Arbeit im Unterricht muss ein sinnvoller, für die Lernziele
der Grundschule ergiebiger und unsere technisierte Welt berücksichtigender Umgang
mit dem Medium PC sein, der auch die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler
berücksichtigt.
Zentrale Argumente für die Arbeit mit Computern im Unterricht aufbauend
auf den Kompetenzen:

2.1 Kompetenzförderung durch Lernen am Computer
Schlüsselqualifikationen
Das Ziel zeitgemäßer Bildungsarbeit muss das Erreichen hoher Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und persönlicher Kompetenz sein.
Erst diese Schlüsselqualifikationen ermöglichen das freie Verfügen über Wissen, dessen Anwendung und Weitergabe. Hohe Sozialkompetenz und persönliche Kompetenz ermöglichen ein partnerschaftliches Miteinander zum Wohle aller in einer demokratischen Ordnung.

Sach-/Fachkompetenz
Es ist möglich, über das Internet schnell eine große Vielfalt an Informationen abzurufen und damit das Wissen der Schülerinnen und Schüler zu erweitern. Weiterhin bieten viele Lernprogramme die Möglichkeit, in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen (Differenzierung) zu lernen. So kann den Schülern
ein individuell angepasstes Lernangebot gemacht werden, bei dem sie ihre Sach- und Fachkompetenzen gut erweitern können.

Der Unterricht kann durch den Einsatz moderner Lernsoftware leicht auf die unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten einzelner Schüler abgestimmt werden.
Zum einen werden Lerninhalte für leistungsschwächere Kinder geduldig und mit vielen Anschauungshilfen aufgearbeitet und können in individueller Geschwindigkeit bearbeitet werden. Zum anderen steht allein mit den Möglichkeiten des Internets immer auch zusätzlicher Lernstoff für leistungsstarke Kinder zur Verfügung. Durch aktuelle Programme ergeben sich darüber hinaus neue Möglichkeiten einer individuelleren Fehlerdiagnose und damit einer gezielten Intervention in den entsprechenden Bereichen.

Methodenkompetenz
Durch das vielfältige Methodenangebot der eingesetzten Lernprogramme erweitern die Schüler ihre Methodenkompetenz. Der Zugewinn an Präsentationstechniken und Erklärungsmöglichkeiten durch die multimediale Aufbereitung von Lerninhalten spricht zusätzlich die verschiedenen Sinneskanäle an und begeistert durch neue Animationsmöglichkeiten.

Sozialkompetenz
Schüler helfen Schülern – da ein Computer zu zweit benutzt werden oder man einzelne Klassen zusammenführen kann, helfen sich die Schüler gegenseitig. Sie lernen sich abzuwechseln, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen und sich gegenseitig zu unterstützen. Klassenübergreifendes Lernen bedeutet zusätzlich, dass die älteren Schüler den jüngeren helfen. Viel direkter als es einer Lehrkraft möglich wäre, arbeiten die Kinder miteinander und helfen sich gegenseitig.

Selbstkompetenz
Die Lernprogramme geben stets eine schnelle Rückmeldung über Erfolge, wodurch die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung und Motivation gefördert werden. Selbstständig an Wissen heranzukommen und sich als medienkompetent zu erleben hebt
auch das Selbstwertgefühl. Neue Formen der selbstständigen Erarbeitung von Wissen werden ermöglicht. Dies ist für eine positive Lerneinstellung von großer Bedeutung.

Medienkompetenz
Durch die Anleitung zum fach- und sachgerechten Umgang mit den Medien Computer und Internet erwerben alle Schülerinnen und Schüler eine gute Medienkompetenz. Anfängliche Begeisterung im Umgang mit den neuen Medien ist nur dann von anhaltender Dauer, wenn eine sinnvolle Nutzung ohne Fremdanleitung gelingt. Die Kompetenz, aus der Fülle der zur Verfügung stehenden Informationen relevantes Wissen auszuwählen, stellt hierbei eine zentrale aufzubauende Fähigkeit dar.

Lernkompetenz
Auch die Fähigkeit, den eigenen Lernprozess zu organisieren, wird durch die Arbeit am PC geschult: Informationsquellen werden selbstständig gesucht und genutzt, die Bearbeitung der Schreibaufgabe allein eingeteilt. Lernweg und Lerngeschwindigkeit können selbst bestimmt werden. Neue Lernumgebungen ermöglichen die Zusammenfassung und Verknüpfung bisher isolierter Kenntnisse und Wissensfragmente.

Jeder Schüler soll mit der Grundbildung und im Umgang mit dem Computer geschult werden. Es sollte verhindert werden, dass Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten nur einzelne Klassen erreichen. Gleichbehandlung ist uns wichtig, das Maß an informationstechnologischer Grundbildung darf nicht von der Medienkompetenz des Klassenlehrers abhängen. Um dies zu erreichen, sind Fortbildungen der Lehrkräfte (s. Punkt 3) notwendig.

2.2. Konkret heißt das, dass alle Schüler bis Ende der Klasse 4
  • die Grundfunktionen des Betriebssystems kennen lernen,
  • sicherer im Umgang mit Tastatur werden,
  • die Grundfunktionen einer Textverarbeitung kennen und nutzen,
  • das Internet und Suchmaschinen sinnvoll und kritisch nutzen können, um sich gezielt Informationen aus dem Internet holen zu können,
  • außerdem sollen die Schüler mit Hilfe von geeigneter Lernsoftware, auch im Rahmen von innerer und äußerer Differenzierung:
  • ihre Rechtschreibkenntnisse
  • ihre Lesefähigkeit
  • ihre mathematischen Fähigkeiten verbessern
  • den PC als Hilfsmittel beim Fremdsprachenlernen (Englisch) erfahren
3. Anforderungen an die Lehrkräfte
Die Lehrkräfte der Grundschule Clausthal stehen den neuen Medien und seinen Möglichkeiten sehr offen gegenüber. Die Qualifikationen der einzelnen Lehrkräfte sind natürlich sehr unterschiedlich; sie reichen von Experten bis hin zu Einsteigern, die erst seit relativ kurzer Zeit über einen eigenen Computer verfügen und sich in diese fraglos sehr komplexe Materie einarbeiten. Ebenso verhält es sich mit der Nutzung des Internets.

Die Grundschule Clausthal strebt daher ein Fortbildungskonzept an, das systematisch die Qualifikationen der einzelnen Lehrerinnen und Lehrer aufbaut und in dem alle Lehrkräfte eine Basisqualifikation erhalten.

Die Rolle der Lehrkraft beim Lernen mit dem Computer ist die eines Moderators oder einer Moderatorin. Der Schwerpunkt der Aktivität liegt immer bei den Schülern. Neben der Wissensvermittlung steht die Lehrkraft den Schülern während des Lernens beratend und begleitend zur Seite.

So hat die Lehrkraft die Aufgabe, den Unterricht zu organisieren und die entsprechenden Materialien bereitzustellen, bzw. um deren Verfügbarkeit zu wissen und die Schüler mit differenzierten Arbeitsaufträgen zu versorgen. Diese Verbindlichkeit, was den zu erledigenden Arbeitsauftrag bezüglich der Thematik, des Umfangs, des Zeitrahmens, der Sozialform und die Form der Ergebnissicherung betrifft, zeichnet das eigenverantwortliche Lernen aus. Erst wenn klar ist, was zu tun ist, können die Schüler in die selbstständige Arbeit entlassen werden.

Ziel ist somit, sowohl alle Lehrerinnen und Lehrern, als auch alle Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, selbstständig und eigenverantwortlich mit den neuen Technologien und dem Internet umzugehen.

4. Ist- Zustand (Bestandsaufnahme)
Die Grundschule Clausthal verfügt über einen modern eingerichteten Computerraum mit 22 fest installierten Schülerarbeitsplätzen und einem Lehrerarbeitsplatz. Eine Tafel, eine Stellwand und ein Drucker befinden sich ebenfalls in diesem Raum und sind gut nutzbar und eine sinnvolle Ergänzung zum Computer. Zudem können 22 weitere mobile (tragbare) PC – Systeme mit Touch – Screen – Monitor genutzt werden. Diese mobilen Systeme sind in einzelnen Schutztaschen verpackt und können alternativ mit Maus und Tastatur genutzt werden, so dass sie schnell in jeden beliebigen Klassenraum geholt werden könnten. Einen Internetzugang bietet der Computerraum mit den fest installierten Plätzen, als auch neuerdings die mobilen Systeme, die Mittels Wireless – System mit dem in jedem Raum aufstellbaren Router verbunden werden können. In naher Zukunft wird unsere Schule über einen Internetfilter verfügen (TimeKids), damit bestimmte Suchbegriffe oder Internetseiten für Kinder (Jugendgefährdungsschutzgesetz) nicht sichtbar sind bzw. die Schüler keinen Zugriff auf diese Seiten bekommen. Über eine Antivirensoftware ist eine Beschädigung dieser Systeme gewährleistet. Über eine Wächterkarte bzw. Administratorenrechte (damit Schüler keine Programme löschen können) wird derzeit ebenfalls nachgedacht. Der Router hat eine Firewall, um sich vor unbefugten Zugriffen von außen zu schützen.

Die Software der 44 Computer – Systeme ist mit „OpenOffice“ ausgestattet. Dieses kostenlose Programm ist in etwa gleichzusetzen mit Microsoft Office, d. h. es verfügt über Textverarbeitung, Präsentationsprogramm usw.

5. Mediennutzungskonzept
Wir stellen uns an unserer Schule ein Fördern und Fordern für alle vier Klassenstufen vor.
Eine Differenzierung nach individuellen Fähigkeiten ist am Computer in allen Altersklassen und allen Unterrichtsfächern gut möglich.

Wir sehen, dass es durchaus sinnvoll ist, bereits in der 1. Klasse den Computer als Hilfsmittel zu nutzen und damit nach individueller Geschwindigkeit zu lernen.

Folgende thematische und inhaltliche Gliederung sehen wir in den einzelnen Jahrgängen als sinnvoll an:

Klasse 1
Technische Bedienung
  • sachgerechtes Starten und Beenden des PCs
  • Starten und Beenden von Programmen (Lernprogramme für Klasse 1)
  • Umgang mit Maus und Tastatur
  • Sachbegriffe lernen (Tastatur, Maus, Rechner, Monitor, Lautsprecher, Cursor)
  • ggf. einfache Textverarbeitung mit Word (einzelne Wörter schreiben)
  • AU Deutsch: Erste Wörter und Sätze mit dem Computer schreiben (Druck¬werkstatt)
  • Anweisungen über die Lautsprecher befolgen
  • Kunst: Malprogramm ken¬nen lernen
  • Die sprechende Anlauttabelle
Lernprogramme
Üben und Festigen von Unterrichtsinhalten durch gezielten Einsatz folgender Lernprogramme: Fara und Fu, Umgang mit dem Programm „Paint“, Mathe-Tiger 1, einsetzbar ist der Computer im Deutschunterricht für das Erlernen der Buchstabensynthese, sinnerfassendes Lesen, Rechtschreibübungen usw. . Bereits ab Klasse eins kann im Fach Mathematik am Computer gearbeitet werden, auch hier gibt es vielfältige Differenzierungsmöglichkeiten.

Klasse 2
Technische Bedienung
  • Festigen der Ziele der Klasse 1
  • Dokumente speichern auf dem Computer, Stick…
  • Umgang mit dem Drucker
  • eventuell Zeichenwerkzeuge kennen lernen
  • Kunst: Szenen entwerfen mit einfachen Malwerkzeugen
  • Paintbrush als Bildbearbeitung kennen lernen (Zeichnen – Programm)
  • Deutsch: Kurze Sätze und Geschichten schreiben und gestalten (Schrift formatieren)
  • In einzelnen Klassen wird das Antolin -Leseförderprogramm genutzt.
Lernprogramme
Üben und Festigen von Unterrichtsinhalten durch gezielten Einsatz der Programme: Gut 1 / Mathe – Tiger 2 (Deutsch/Mathematik), Umgang mit „Paint“

Klasse 3
Technische Bedienung
  • Fortführen der Arbeit in Klasse 3
  • Dokumente drucken
  • Erstellte Texte bearbeiten, optisch aufbereiten (Briefe, Plakate, Einladungen, grafisches Gestalten)
  • Umgang mit „Writer“ erweitern (markieren, ausschneiden, kopieren, einfügen, formatieren)
  • Verschiedene Textsorten am PC schreiben und mit „WordArt“ gestalten
  • ggf. als AG: Tastaturschreibkurs
  • ggf. als AG: Erweiterung der Kenntnisse in der Textverarbeitung: ausschneiden, kopieren, einfügen, Cliparts
  • Deutsch: Texte schreiben und gestalten, verzweigte Geschichten entwerfen
  • Kunst: Bildbearbeitung (Fotos und Bilder scannen und bearbeiten)
  • In einzelnen Klassen wird das Antolin -Leseförderprogramm genutzt.
  • Erste Forscheraufträge mit Hilfe des Internets erfüllen
  • Kinderseiten im Internet kennen lernen (z.B. Geolino, Blinde Kuh)
Lernprogramme
Mathe – Tiger 3, Englisch für Kids (Playway - Rainbow Edition 3),

Informationsbeschaffung
  • Einführung in den Umgang mit dem Internet
  • Kinderseiten im Internet aufrufen
  • Suchmaschinen kennen lernen (Google, Kinder-Suchmachschinen z. B. Blinde-Kuh)
  • Suchbegriffe finden
Ab Klasse 3 können Sachtexte und Geschichten geschrieben und auch publiziert werden. Die Arbeit am eigenen Text ist am Computer sehr motivierend, ebenso kann an die Erstellung einer Schülerzeitung gedacht werden. Ab der dritten Klasse stellen wir uns einen sinnvollen Umgang mit dem Internet vor.

Klasse 4
Technische Bedienung
  • Teile des Computers kennen lernen und erste Einblicke in ihre Funktionen (Gehäuse, Festplatte, Motherboard, USB - Stick, CD-ROM-Laufwerk)
  • Weitere Möglichkeiten der Textverarbeitung (Word) kennen lernen: u.a. Einsatz des Rechtschreibprogramms
  • Emails erstellen, versenden und empfangen
  • ggf. als AG: Schülerzeitung, Mitarbeit an der schuleigenen Homepage
  • Umgang mit Wikipedia, Google – Earth u.ä.
  • Deutsch: Selbstständiges Arbeiten mit dem Textverarbeitungsprogramm, kooperative Projekte (Schülerzeitung)
  • Kunst: Bildbearbeitung (Trickfilme, Digitale Fotografie)
  • Fahrradführerschein Klasse 4
  • In einzelnen Klassen wird das Antolin -Leseförderprogramm genutzt.
Das ermöglicht die Kontaktaufnahme zu anderen Schulen, die Erstellung bzw. Mitwirkung an einer eigenen Schul - Homepage und das E-Mail-Schreiben und Chatten mit Kindern aus aller Welt.

Lernprogramme
  • Üben und Festigen von Unterrichtsinhalten durch gezielten Einsatz der installierten und online zur Verfügung stehenden Programme
Informationsbeschaffung
  • Einweisung in die Gefahren des Internet
  • Informationsbeschaffung aus dem Internet
Daraus leitet sich die Anschaffung weiterer sich anbietender Lernsoftware für die Schüler ab, auch einzelne Programme wie z. B. Löwenzahn für den Sachunterricht.
In allen Klassen ist das Benennen der Regeln für den Umgang mit dem Computer (Computerraumregeln) anzustreben.

6.Internetseiten für Kinder
www.seitenstark.de
www.blinde-kuh.de
www.zzzebra.de
www.hamsterkiste.de
http://www.kindernetz.de/start.php
http://www.mediator-programme.de (Kostenlose Mathematik – Programme/ Grundschule)
http://www.geo.de/GEOlino/
http://www.physikfuerkids.de/
http://www.wasistwas.de/
http://www.greenpeace4kids.de/
http://www.schulzoo.de/worksheets/worksheets.php
http://www.sachunterricht-experimente.de/ind_inn.htm
http://www.kreativerunterricht.de/
http://www.kidsweb.de/

7. Internetseiten für Lehrer
www.4teachers.de
www.authenriets.de
www.grundschule.de
www.grundschulmarkt.de
www.lehrer-online.de
www.petita-und-titus.de
www.gsgoehl.de/lehrer_vorbereitung.htm
www.grundschul-lehrer.de/index2.htm
und viele mehr.

8. Benutzungsordnung
  • Es dürfen keine Ranzen, Taschen, Rücksäcke mit in den Computerraum genommen werden. Diese bleiben vor dem Raum an der Seite stehen.
  • Ebenso sind die Jacken auf den Flur am Garderobehaken aufzuhängen.
  • Essen und Trinken ist generell im Computerraum untersagt.
  • Im Computerraum sitzt jeder Schüler an seinem „festen“ Arbeitsplatz, damit bei Beschädigungen, die Lehrer den Verantwortlichen fragen können.
  • Die Computer dürfen erst nach Anweisung der Lehrkräfte eingeschaltet werden.
  • Jeder Schüler sitzt bitte an „seinem“ Computer, damit keine Streitigkeiten und keinerlei Beschädigung am Gerät entstehen (auch Viren…).
  • Der Computerarbeitsplatz soll ordnungsgemäß verlassen werden, d.h. der Stuhl wird herangeschoben, der PC wird heruntergefahren, Monitor ausgemacht und die Kopfhörer werden ordentlich am Monitor gehangen. Die Kontrolle erfolgt durch die Lehrer.
  • Vor dem Einstecken von USB – Sticks oder dem Einlegen von CDs u.ä. ist die Lehrkraft zu informieren.
  • Dateien, Bilder usw. sollen im eigenen Ordner abgespeichert werden, dazu legt der Benutzer einen Ordner mit seinen eigenen Namen an.
  • Die mobilen PC – Systeme erhalten eine Nummerierung und ein kleines Heft, wo vermerkt werden soll, wann und wer an diesem Gerät zuletzt gearbeitet hat. Beim Aufstellen und Anschließen sollten die Lehrkräfte behilflich sein. Nach Gebrauch sind diese Geräte ordnungsgemäß in die davor vorgesehenen Taschen zu verpacken.
  • Bei Verstößen gegen diese Benutzungsordnung werden die Schüler aus dem Computerunterricht ausgeschlossen und sollen in eine andere Klasse für den Zeitraum des Unterrichts gehen.
9. Schlusswort
Aufgabe der Grundschule in einer Informationsgesellschaft ist die Vermittlung von grundlegenden Fähigkeiten, auch im Bereich der Neuen Medien.
Da davon auszugehen ist, dass die Schülerschaft besondere individuelle unterstützende und auch fordernde Maßnahmen benötigt, ist der Einsatz Neuer Medien geradezu unerlässlich.

Das Medienkonzept führt dazu, dass
  1. die Schüler einen selbstständigen und kritischen Umgang mit Computer und Internet erreichen und
  2. soziale Umgangsformen durch gegenseitige Unterstützung erlernen.
Alle Kolleginnen und Kollegen sollten die an der Schule vorhandenen Lernsoftware kennen und im Unterricht einsetzen können. Das Medienkonzept der Grundschule Clausthal, dem sich das Kollegium verpflichtet hat, soll nach Ablauf eines Schuljahres evaluiert werden.

Dem Medienkonzept haben zugestimmt:
  • Dienstbesprechung : 07.04.2011
  • Gesamtkonferenz: 05.05.2011
  • Schulvorstand: 05.05.2011