Grundschule Clausthal

Grundschule Clausthal

Eine Schule auf der Höhe

Grundschule Clausthal

Eine Schule auf der Höhe

Fortbildungskonzept

Das Kollegium der Grundschule Clausthal hat sich darauf verständigt dem Konzept zunächst für die Dauer von einem Schuljahr Gültigkeit zu verleihen, also für das Schuljahr 2011/12. Danach erfolgt eine Evaluation, auf deren Basis Gültigkeitsdauer und Inhalte des Konzeptes überarbeitet werden.

Die Grundlage für das Konzept ist die Tatsache, dass das NSchG jeden Lehrer und jede Lehrerin zur Fortbildung verpflichtet:
„Lehrkräfte sind verpflichtet, sich zur Erhaltung der Unterrichtsbefähigung in der unterrichtsfreien Zeit fortzubilden. Fortbildung dient dem Erhalt und der Aktualisierung ihrer beruflichen Kompetenz, damit sie den sich wandelnden Anforderungen gerecht werden und den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule weiterhin erfüllen können.“

Ziele des Fortbildungskonzeptes
  • Basis schaffen für die Erkenntnis „Fortbildung muss sein“
  • Verbesserung der fachlichen Kompetenz aller Kolleginnen und Kollegen
  • Sensibilisierung des Kollegiums für Innovationen
    - der Inhalte des Unterrichts
    - der Unterrichtsmethoden
  • Schaffung von Transparenz bei der Ablehnung einer Fortbildung
  • Schaffung einer gemeinsamen Zielorientierung: Wie kann uns Fortbildung bei der Verwirklichung unserer Visionen unterstützen?
Leitgedanke der Fortbildung
Die Qualifizierung des Kollegiums hat einen hohen Stellenwert, da der Erwerb neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten in der sich stets und immer schneller wandelnden Informations- und Leistungsgesellschaft unabdingbar ist.
Die Qualitätsentwicklung im System Schule ist eng mit der Weiterentwicklung der Lehrerinnen und Lehrer im Kollegium verbunden, dabei soll die Weiterentwicklung sowohl im persönlichen Bereich als auch im gesamten Kollegium erfolgen, allerdings immer unter der Maxime:

Wie nützt die Fortbildung meinen Schülerinnen und Schülern und auch meiner Schule?

Es wird für das Kollegium festgelegt, dass pro Schuljahr
  • eine verpflichtende Fortbildungsmaßnahme für das ganze Kollegium durchgeführt wird.
  • jede(r) einzelne Kollegin/ Kollege an einer individuellen Fortbildung teilnehmen sollte.
  • Natürlich können weitere LFB besucht bzw. organisiert werden, es ist aber zu beachten, dass die erste Fortbildung dem Fortbildungsbedarf der Schule unterzuordnen ist.
Vorgehensweise
Grundsätzliche Gedanken
  • Auch gegenseitige Hospitation ist Fortbildung, daher steht jeder Kollegin/jedem Kollegen unser Unterricht jeder Zeit für Hospitation zur Verfügung. Die Schulleitung versucht bei der Stundenplangestaltung Hospitationsmöglichkeiten zu schaffen.
  • Jedes Kollegiumsmitglied nimmt an Fortbildungen teil
  • Entscheidendes Kriterium für die Genehmigung einer Fortbildungsmaßnahme durch die Schulleitung ist die Frage: Profitieren die Schülerinnen und Schüler vom Lehrgangsbesuch der Kollegin/des Kollegen
Praktische Umsetzung
Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte wird in der Regel in der unterrichtsfreien Zeit angeboten und umfasst an niedersächsischen Schulen die zentrale, die regionale und die schulinterne Fortbildung.“

Der Fortbildungsbedarf wird fortlaufend ermittelt und in der Schulentwicklungsplanung berücksichtigt.
Zur Umsetzung werden geeignete Angebote der regionalen und der zentralen Fortbildung ergänzt.
Die Angebote werden durch Aushang bekannt gegeben bzw. durch Recherche bei VeDab ermittelt. Außerdem kann der Fortbildungsbedarf im Einzelfall durch den Schulleiter festgestellt werden.
Es bietet sich an darüber nachzudenken, ob nicht auch die Möglichkeit besteht 2 Lehrkräfte zu einer Fortbildung zu schicken, wenn Konsens darüber besteht, dass die Ergebnisse und Inhalte der Maßnahme von 2 Personen besser transportiert werden können.

Die Teilnahme an einer LFB wird beim Schulleiter beantragt, er prüft, ob die Teilnahme mit den schulischen Erfordernissen im Einklang steht und genehmigt ggf. die Fortbildung oder lehnt sie ab.
Teilnahmebeiträge und Reisekosten werden im Regelfall aus dem Budget erstattet, das die Schule von der LSchB zugewiesen bekommt; eventuell kann ein Eigenanteil gefordert werden.

Bei Maßnahmen der Schulinternen Lehrerfortbildung sollen die Zusammenarbeit mit anderen Schulen und das Vorhandensein schuleigener Ressourcen gründlich überprüft werden.

Damit ist gemeint
  • Wie viel Geld steht zur Verfügung?
  • Wie ist die technische Ausstattung der eigenen und der „Kooperationsschule“?
  • Gibt es in den eigenen Reihen Referenten oder Fachleute, die ein Engagieren einer externen Kapazität unnötig machen?

Es soll einfach vermieden werden, dass das Budget der Schule zu sehr strapaziert wird; außerdem kann erreicht werden, dass Kollegen/innen in die Maßnahme integriert werden, wodurch Kosten reduziert werden können und in Frage kommende Kolleginnen/en einen Motivationsschub für ihre tägliche Arbeit enthalten.

Die Teilnahme an einer Lehrer-Fortbildungsveranstaltung wird durch Vorlage einer Bescheinigung für die Personalakte dokumentiert.

Grundsätzlich findet nach jeder Fortbildung ein Gespräch mit dem Schulleiter statt, um zu planen, wie die Inhalte eines Lehrgangs dem Kollegium weiter vermittelt werden können. Obligatorisch ist auch ein mündlicher Kurzbericht in der Dienstbesprechung über Inhalte und eigene Einschätzung der besuchten Maßnahme.